Kopfüber in die Hölle und zurück auf den richtigen Pfad

Hallo zusammen

Erstens einmal möchte ich mich für die aufbauenden und lieben Worten des letzten Blog-Eintrags Ende Dezember bedanken. Diese Worte, die vielen Umarmungen und Bauchklatscher haben mich sehr ermutigt und gefreut. Auch dabei waren super Abende mit den Jungs von Überyou bei Ihrer jährlichen Sause in der Hafenkneipe Zürich, wo ich unter anderem bei meinem Motivationssong die Backvocals mitsingen durfte und anschliessend zu Stagedive aufgefordert wurde. Diesen hab ich auch heil überstanden 😉

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Erste Challenge gemeistert!

Mein Freund Enrico hatte anfänglich des „Andi Verliert“ Projekts im Juni 2014 mich zu einer Challenge aufgefordert. Die Aufgabe war es beim „1000er Stägeli“ in Aarburg so viele Stufen zu nehmen wie ich Likes auf meinem „Andi Verliert“ Facebook Account hatte. An einem Samstag Morgen im Januar fuhren Enrico, Thömi, welcher sich noch kurzfristig auch für die Challenge entschieden hatte mitzufahren und ich ins aargauische Aarburg. Bei strömenden Regen starteten wir unsere rund 90-minütige Reise um 7 Uhr in St. Gallen. In Aarburg angekommen wurden wir gleich von starkem Schneefall empfangen und liefen danach zur Treppe. Wenn man zur Treppe hinauf sah waren es nur ein Weg welcher stetig nach oben führen würde. Nach kurzer Absprache starteten wir jedoch die Challenge und die ersten 150 Stufen gingen ohne Probleme vonstatten. Danach war es jedoch nur noch ein Gedanke, nämlich, WANN HÖREN DIE TREPPEN ENDLICH AUF! Dieses Training war wirklich was für die Gesäss- und Beinmuskeln. Wer aber jetzt glaubt, dass ich nach den rund 400 Stufen aufgegeben hatte liegt falsch. Wir meisterten alle 1’150 Stufen bei „pflutschigen“ Bedingungen. Aufgrund der Verletzungsgefahr beim Abstieg über die Treppe haben wir uns entschlossen, den Rückweg über den Wanderweg zu nehmen. Für den Aufstieg benötigten wir lediglich 25 Minuten und bald kommt ein kurzes Video von der Challenge.

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Dieses verflixte Januarloch und der Auftrieb von „20 Minuten“

Der heutige Blogtitel lässt es erahnen, doch was mir in den letzten Wochen, besonders im Januar, passiert ist kann man durchaus als Hölle bezeichnen und war gezeichnet von Auf und Ab’s. Mein Gewicht hatte im Dezember mit 127.7kg einen neuen Tiefstand erreicht gehabt, doch da ich meine Prioritäten anders setzte, viel ich in eine Art altes Muster zurück, welches mich so durcheinander brachte, dass ich nicht mehr grossartig auf Ernährung und Sport achtete wie noch zuvor. Genau diese rund 1-monatige Umstellung war es dann auch, welche mein Gewicht von 127.7kg auf 134.4kg erhöhte. Neben der Arbeit realisierte ich mein letztes Musikprojekt in St. Gallen, das Sing & Play Festival welches am 27. & 28. März 2015 über die Bühne gehen wird. Von der Organisation der Acts über die Einteilung der Helfer bis hin zur Realisierung des Webauftritts habe ich alles in Eigenregie organisiert und erarbeitet. Das Projekt hat mich so sehr mitgenommen, dass ich im Januar kaum trainiert hatte und meine Disziplin in Punkto Ernährung sehr nachgelassen hatte. Nach der üblichen Arbeit ging es dann Abends noch 4-6 Stunden weiter mit dem Auftritt des Festivals, bis dieser dann Anfang Februar online ging. Nach dem Release ist mir ein Stein vom Herzen gefallen und ich freue mich auf das letzte März Wochenende. Nach dem Festival kann ich mich dann in meiner Freizeit voll und ganz wieder dem „Andi Verliert“ Projekt widmen.

Der einzige Lichtblick im Januar war, dass die Zeitung „20 Minuten“ unter dem Motto der „Sixpack Challenge“, welche Ihr Redakteur Stefan Ryser, gerade durchläuft, andere motivierte Menschen suchte, welche über Ihre Erlebnisse im Kampf gegen die Pfunde, oder aber auch des Muskelaufbaus, berichten. Kurzer Hand habe ich mich entschieden mich dort anzumelden. Als erstes musste ich nochmals auf die Waage stehen. Dass mein Gewicht nicht mehr so sein wird wie Ende Dezember war mir im vorhinein schon klar, doch dass die Waage wieder 134.4kg anzeigte, machte mich traurig aber auch wütend zugleich. Was es jedoch auch bewirkte war, dass ich mein Ziel wieder mehr zu fokussieren begann. Ich trainierte jetzt wieder 3mal statt 1mal wöchentlich und fing wieder an mehr auf meine Ernährung zu achten, da ich auch bei 20 Minuten einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte. Auf Facebook kommunizieren wir über eine Gruppe wo wir uns gegenseitig motivieren oder Ratschläge geben. Die Gruppe ist ein richtiger Motivationsschub.

Wiegetag und Startschuss „Andi verliert“ Videoaufzeichnungen

Am 21. Februar war für mich ein eher spezielles Training. Ein paar Tage zuvor haben Daniel und ich zusammen trainiert und ein neues Intervalltraining aufgestellt welches hart ist und ich mich jeweils selbst einteilen kann, wie streng ich es angehen möchte. Dann kam der Tag des eher speziellen Trainings, da Gianessa vom HTW Chur Filmteam da war und das Training mit Ihrer Kamera mitverfolgte. Dass Gianessa das ganze aufnahm spornte mich richtig an und ich zeigte Ihr mal, wie meine Trainings so aussehen. Nach dem rund 2-stündigen Training war auch schon erstes Material im Kasten und ich freue mich auf die kommenden Wochen um mehr mit Gianessa und Ihrem Team zu drehen.

Tags darauf war wieder einmal wiegen angesagt. Daniel wusste schon von meinem schlechten Monat und wir waren uns bewusst, dass es wohl mehr als die 127.4kg als vom Dezember wieder auf der Waage sein werden. Die Anzeige stoppte dann tatsächlich bei 131.7kg, was einer Zunahme von 4kg innert den 2 Monaten entsprach. Der Umfang am Bauch und an der Brust nahm dementsprechend auch ein wenig zu. Erfreulicherweise war es aber auch der Oberschenkel der Zunahm, was auf einen erneuten Muskelaufbau hinweist. Nach dem Resultat war ich nicht grossartig enttäuscht, sondern eher erfreut, da ich wieder Fortschritte gegenüber Januar machte. Kurz nach dem wiegen war ich dann auch schon wieder auf ner kleinen Joggingrunde anzutreffen. 😉

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Juhuuuu, der Frühling kommt!

Die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage haben mich so richtig beflügelt. Ich trainiere derzeit 3-6 Mal die Woche und wenn nicht, versuche ich trotzdem in Bewegung zu bleiben. Sei dies auf dem Rad zu Hause oder bei 2-3 stündigen Spaziergängen welche mal bergauf oder bergab gehen. Am meisten geniesse ich es jedoch in die Sportanlage Kellen zu gehen und dort mein Intervall Training abzuspulen. Die Trainings dauern meistens gegen 75 Minuten und ich kann sie ganz einfach selbst gestalten und viel variieren. So habe ich auch angefangen Sprints in meine Joggingrunden um die Tartanbahn einzubauen oder mache Burpees, eine Übung mit der man sämtliche Muskeln im Körper gleichzeitig trainieren kann. Von Training zu Training fühle ich mich fitter und es macht mir einfach Spass bis an meine Grenzen zu gehen. Meine Kondition steigert sich auch stetig und ich bin froh, dass ich mit Daniel einen Trainer habe, der sich genau auf meine Bedürfnisse einstellt. Jetzt wo langsam der Frühling kommt werde ich mich auch wieder mehr mit meinem Fahrrad mehr im freien bewegen. Meine üblichen Cardiotage werde ich daher nutzen um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Durch die wiederkehrende Einstellung wieder mehr selbst zu kochen und mich auch wieder mehr zu bewegen merke ich auch die Fortschritte in Form von Abnahmen im Bauch Bereich und Zunahmen der Oberarme.

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What’s next?

Nächsten Freitag wird das TVO noch einen Bericht fertigdrehen, welchen wir wegen Dunkelheit mal abbrechen mussten. Voraussichtlich wird dieser Beitrag dann am Montag, 23. März gezeigt. In den nächsten Wochen werde ich so weitermachen wie bisher mit 3-6 Trainings pro Woche. Ich merke selbst wie die Trainings, auch ohne Dani mir gut tun. Mein Festival möchte ich erfolgreich über die Bühne bringen und damit einen super Abschluss für meine Booking Aktivitäten in St. Gallen zu geniessen. Im April werde ich auch zum ersten Mal in diesem Jahr in der neuen Alternativ-Liga Spielen mitwirken und zwischen den Pfosten stehen. Wir möchten auf jeden Fall nicht absteigen und wer weiss, evtl. sind wir auch für die eine oder andere Überraschung gut! 😉 Im Mai sind dann die Läufe GP Bern in Bern und der Auffahrtslauf in St. Gallen angesagt bei denen ich auf jeden Fall ins Ziel kommen möchte. Aber allen voran möchte ich einfach eines; weiterhin Spass an meinem Projekt zu haben und mich weiterentwickeln. Gem. meiner Challenge bei 20 Minuten ist das Ziel bis Ende August auf 115kg zu kommen. Es ist ein sehr sportliches Ziel, doch ich bin mir sicher, dass ich es schaffen kann!

Ich danke Euch allen nochmals für Euren Support! Ohne diesen Support wäre das Projekt um einiges schwieriger zu bewältigen als bisher, darum bin ich Euch sehr dankbar! Ich werde auf jeden Fall nicht aufgeben und weitermachen, denn einfach aufgeben ist nicht mein Ding und für das bin ich schon zu weit gekommen! Alles in allem fühle ich mich gut! Es ist einfach ein GEILES Gefühl!

Für morgen wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche und „I NEVER GOING TO GIVE IT UP“!

Euer Andi

 

PS: Falls Ihr mich mal für eine Challenge herausfordern möchtet, sei dies eine Partie im Badminton, mal klettern zu gehen oder sonst was, meldet Euch doch einfach bei mir über andiverliert@gmx.ch! Ich freu mich über jedes Challenge-Angebot!

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Ein Gedanke zu “Kopfüber in die Hölle und zurück auf den richtigen Pfad

  1. Hoi Andi!

    Also, ich kann dir gut nachfühlen… Es ist schwer, on track zu bleiben. Besonders aber, wenn du gezwungen bist, deinen üblichen Alltag aufzugeben, weil etwas anderes plötzlich wichtiger wird. Aber Hauptsache ist doch, dass du wieder deinen Weg gefunden hast! Vielleicht hat es das ja gebraucht, um dich wieder so richtig zu motivieren und dich zu Bestleistungen anzuspornen.

    Ich drück dir die Daumen, dass du dein Ziel bis August schaffst, und mit den Lauf-Vorbereitungen und deiner Einstellung bin ich sicher, dass du das schaffen wirst! 🙂

    Go on und alles Gute,
    Romina

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